Ein wesentlicher Bestandteil von Wandverkleidungen ist die Profilleiste, die einen großen Teil der gesamten Wandplatte ausmacht. Die Profilleiste besteht im Wesentlichen aus den seitlichen Kantenprofilen, den oberen und unteren Stützen (je nach Länge der Wandpaneele erhöht sich die Anzahl der Stützen und der Mittelprofile), der Profilkernplatte und der Presskante.
Je nach Stilrichtung ändert sich auch die Form der Fassade. Gängige Dekorflächen werden mit Schnitzereien versehen, teils an den Kanten, teils in der Grundplatte, teils entlang der Linien. Manchmal werden auch alle drei Bereiche mit Schnitzereien verziert, um einen Gesamteindruck zu erzielen. Position und Größe der Schnitzereien richten sich meist nach der Gestaltung der Wandplatte und unterliegen keinen festen Normen.
Fragen, die Sie bei der Auswahl einer Wandverkleidung berücksichtigen sollten:
1. Materialauswahl für Wandverkleidungen.
Nach der Art des Substrats lassen sich zwei Kategorien unterscheiden: Holz und Kunststoff. Holz kann wiederum in Streifenprofile und ganze Platten unterteilt werden.
Ausgehend von der Basismaterial-Verarbeitungstechnologie lassen sich drei Kategorien unterscheiden: Massivholz-Verbundplatten, mitteldichte Platten und Sperrholz.
Unabhängig vom Basismaterial ist die Oberfläche bearbeitet und in verschiedenen Ausführungen erhältlich: mit natürlicher Massivholzmaserung, Imitation von Massivholz, Stein, Keramikfliesen, Tapeten, Holzimitationen, Alraune, Teak, Eiche und weiteren Mustern und Farben. Wandpaneele aus Massivholzverbundwerkstoff finden breite Anwendung in der Inneneinrichtung.
2. Auswahl der passenden Wandverkleidungsqualität.
Die Qualität von Wandverkleidungen lässt sich sowohl intern als auch extern überprüfen. Die interne Qualität wird hauptsächlich anhand der Oberflächenhärte und der Haftung zwischen Trägermaterial und Deckschicht geprüft. Hochwertige Produkte zeichnen sich durch eine hohe Deckschichthärte, Schlagfestigkeit, Verschleißfestigkeit und das Fehlen sichtbarer Kratzer beim Abschaben mit einem Messer aus. Zudem besteht keine Ablösungsgefahr zwischen Deckschicht und Trägermaterial.
Die optische Qualität bemisst sich hauptsächlich an der Nachbildung des Originals. Ein hochwertiges Produkt zeichnet sich durch ein naturgetreues Muster, einheitliche Verarbeitungsspezifikationen, saubere Nähte und eine ansprechende Optik aus. Die Wandpaneele müssen kunststoffversiegelt und verzugsfrei sein.
3. Den Prozess der Wandverkleidung verstehen.
Zuerst die wasserfeste oder Grundierungsfolie auf die Rückseite auftragen, um Feuchtigkeit abzudichten;
Anschließend wird eine Schicht feuchtigkeitsbeständiger Perlwatte dazwischengelegt. Bei großen Holzflächen ist die Feuchtigkeitsbeständigkeit sehr wichtig; die Instandhaltung besteht im Wesentlichen darin, die Platten erneut abzuschrauben. Die Holzbearbeitungsplatten werden an der Wand befestigt, wobei zwischen ihnen etwa 1 cm Abstand zum Boden gelassen werden sollte. Dehnungsfugen und Feuchtigkeitsdichtungsarbeiten sind erforderlich.
Entsprechend den Designvorgaben für Dekorplatten und -leisten ist auf die Auswahl der Plattenmuster zu achten, wobei eine möglichst einheitliche Oberflächenstruktur angestrebt werden sollte. Je nach gewünschtem Lackeffekt sind verschiedene Arbeitsschritte erforderlich, darunter Grundierung, Farbauftrag, Decklackierung und Schleifen. Wichtig ist, die Oberfläche nach dem Lackieren zu schützen und den Schutz nach dem Auftragen zu entfernen. Lackierte Oberflächen sind nicht billig. Bei großen Flächen empfiehlt sich der Einsatz eines leistungsstarken Kompressors.
Veröffentlichungsdatum: 23. August 2022
